Griechenland
Wie viele es unter den Millionen Touristen sind, die alljährlich nach Griechenland pilgern, zum Verbringen ihrer Ferien oder einfach deshalb, weil sie mal wieder die Tapeten wechseln wollen, die dann die Stufen zur Akropolis, mit dem Gefühl, eine Wallfahrt zu den Quellen der Kultur zu machen wissen wir nicht.

Man braucht nur einige Kataloge der vielen Reisebüros  oder   Fremdenverkehrsorganisationen zu lesen, dann weiss man genug über Richtung und Sinn des heutigen  griechischen   Abenteuers: zuerst wird darin ausgiebig die Hotelanlage beschrieben, die Lage zum Strand, es werden, was fast immer das gleiche ist, die Leistungen des Schiffes angegeben, für den Fall, dass man eine Kreuzfahrt unternimmt, und es wird über die leiblichen kulinarischen Genüsse geschrieben von denen es heisst sie stellen die eigentliche griechische Natur dar mit der Gastfreundschaft, das Ganze wird mit einer Prise Archäologie gewürzt, um damit zu beweisen, dass man sich nicht nur ausschliesslich von der Sonne Braunbrennen lassen will. Nun gut....

Aber was zieht uns gerade heute noch nach Griechenland ?
Sicher ist es mehr und mehr nur die warme Sonne, das schöne blaue Meer, die kargen oder lichten Landschaften, auch ein bestimmter Stil der Lebensführung ist es. Alles dises schafft, im äussersten Osten Europas, eine recht
gute Beziehung zwischen der Qualität und dem Preis. Aber ausserdem sind es noch die vielen  Götter und Helden, nach denen sich neun Millionen Männer und Frauen nennen: Apollo, Dionysos, Doris, Helena usw.
Jeder findet hier ein Stück Griechenland, das ihm zusagt, und das Griechenland des einen ist nicht immer auch das des anderen. Auch der Name veränderte sich. Die Alten nannten es “Hellas” nicht aber “Graecia”. Dieses Wort benutzten früher mal die Römer für das Gebiet südlich des Olymps. Dann ist da noch die Ausdehnung.
Das Land hat 132560 km2 einschliesslich der weit über 400 Inseln (nur 170 sind bewohnt), die zum Teil unmittelbar vor der türkischen Küste gelegen sind, aber auch zu Griechenland zählen.
14 000 km lange ist die Küste.

Auf vielen Steinen leben

Viele Steine, viel Gebirge, viel Gestrüpp findet man auf diese Insel .Hier geht es Schafen und Zeigen sehr gut.
Aber wie geht es den Menschen ?
Etwa 30 Prozent arbeiten für den Tourismus, über 45 Prozent der Griechen sind Bauern. Weitere sind mit der Schiffahrt beschäftigt
 Die Industrie benötigt nur sehr wenige Menschen, das gleiche gilt für die sogenannte tertiäre Bevölkerung (der öffentliche Dienst), insbesondere für Handel und Gewerbe. Ausserdem gab es stets die grosse Zahl der Arbeitslosen die zu Zehntausenden nach Deutschland, Australien, Afrika oder Amerika auswandern. Einige Fabriken, auch Handel und Gewerbe fangen sie hier auf. Frauen und Kinder bleiben meist zusammen mit den Alten im Dorf und warten auf die Rückkehr des Reisenden, des Odysseus und seine kleineren Ersparnisse, die meist sofort und an Ort und Stelle wieder angelegt werden. Für etwas Land, einem Traktor, ein bisschen Vieh oder irgendeinem kleinen Geschäft usw. reicht es immer.
Die kleinen Dörfer leeren sich.  Aber die Bevölkerungsdichte in den Städten wächst sichtbar an. Überall spriessen Wohnsilos aus Beton gebaut, so dass die städtischen Siedlungen aus allen Nähten platzen. In Athen und Umgebung wohnen heute über drei Millionen Menschen, das ist mehr als ein Drittel der Gesamtbevölkerung.

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Die Griechen hängen sehr an ihrem Land, sogar dann, wenn ihnen vollkommen klar ist, dass sie hier nicht den hohen Lebensstandard Geniessen wie im übrigen Europa. 2012 Die Ratingagentur MSCI stuft Griechenland nun als "Entwicklungsland" ein. Es ist damit der erste Industriestaat, der seinen Entwicklungs-Status verliert.Gerade deswegen sollten wir mal wieder in Europa unseren Urlaub machen.

Das Klima

Der mediterrane Charakter des Klimas wird stark durch die Höhenlage und die kontinentale Einflüsse geprägt. In den tieferen Lagen sind die Sommer sehr heiss und trocken. Die Winter sind eher feucht und regnerisch. In den höheren Lagen  ist es wesentlich kühler, dort fallen in den Sommermonaten hohe Niederschläge. In den tieferen Lagen sind Frost und Schnee eher selten geworden. Einige Berge sind im Winter sogar schneebedeckt. Sie werden hier auch keine sehr schöne Skigebiete vermissen. Auf Kreta und anderen südlich gelegenen Inseln weht bei bestimmten Wetterlagen aus Süden der warme Schirokko. Die mittlere Jahrestemperatur liegt in Athen bei 18 °C; das Monatsmittel beträgt Ende Januar +10 °C und im August 29 °C. Während des Sommers ist die mittägliche Hitze in der Stadt jedoch unerträglich. In Athen ist es  mit etwa 400 Millimetern Niederschlag ,im Jahr, sehr trocken. Auf den Ägäischen Inseln betragen die Jahresniederschläge zwischen 400 und 700 Millimeter.

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